Konzern    Übersicht    Drucken    Schriftgröße
Suche

Sie sind hier  Lehrstuhl für Sozialpädiatrie  Frühe Hilfen

Frühe Hilfen

Starke psychosoziale Belastungen von Eltern wirken sich negativ auf die gesunde Entwicklung von Säuglingen und Kleinkindern aus, so dass das frühzeitige Erkennen von Belastungsfaktoren, das Bereitstellen und die Vermittlung eines breitgefächerten Unterstützungsangebots Möglichkeiten darstellen, die gesunde Entwicklung eines Kindes langfristig zu sichern.

In Zusammenarbeit mit dem Nationalen Zentrum Frühe Hilfen wurde ein Dokumentationsinstrument entwickelt, welches Kinderärzte bei der Wahrnehmung, Erfassung und Einschätzung von psychosozialen Belastungen im ersten Lebensjahr unterstützen soll.

Der Aufbau des Dokumentationsinstruments ist eng an den Ablauf der Früherkennungsuntersuchung angelehnt. Es dient dem übergeordneten Ziel der Prävention von nachteiligen kindlichen Entwicklungsverläufen durch psychosoziale Belastungen in der Familie. Kerninhalte sind psychosoziale Belastungen, die die Bewältigungsmöglichkeiten junger Familien zu übersteigen drohen, aber noch nicht zu klinisch relevanten Störungen geführt haben, klinisch relevante Regulationsstörungen des Säuglings und klinisch relevante Hinweise auf eine postpartale Depression.

Die Studiengruppe „Frühe Hilfen“ führt verschiedene Studien durch, den Dokumentationsbogen zu evaluieren, wobei Praktikabilität und Treffsicherheit auffälliger Familien dabei im Vordergrund stehen. Die dokumentierte Einschätzung wird mit einem vertiefenden strukturierten Interview durch geschulte Experten verglichen.

Ansprechpartner:

Anna Friedmann
Pädagogin (M.A.)
Leiterin AG "Frühe Hilfen"
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Lehrstuhl Sozialpädiatrie der Technischen Universität München

Tel.: 089/71009-392

Email: anna.friedmann@kbo.de

 

 

Startseite